Wiederholung schafft Sicherheit
Nutzer orientieren sich über Wiederholung. Gleiche Strukturen, vertraute Abläufe und konsistente Benennungen reduzieren Denkaufwand. Das gilt für Navigation ebenso wie für Texte, Abstände und Funktionen.
Was vertraut ist, wird schneller verstanden.
Gestaltung lebt von Verlässlichkeit
Ein einzelnes starkes Element kann Aufmerksamkeit erzeugen. Eine konsistente Gestaltung hält sie. Verlässlichkeit entsteht nicht durch Abwechslung, sondern durch Wiedererkennbarkeit.
Gerade im Alltag zeigt sich, wie wertvoll diese Ruhe ist.
Abweichungen müssen begründet sein
Konsistenz bedeutet nicht Starrheit. Abweichungen sind möglich und manchmal notwendig. Entscheidend ist, ob sie begründet sind oder zufällig entstehen.
Unbegründete Abweichungen wirken wie Fehler, selbst wenn sie gestalterisch gut gemeint sind.
Systeme statt Einzelideen
Gute Gestaltung denkt in Systemen. Farben, Schriften, Abstände und Komponenten folgen einer inneren Logik. Einzelideen ordnen sich diesem System unter.
Das Ergebnis ist kein starres Raster, sondern ein belastbarer Rahmen.
Konsistenz im Bestand
Besonders wichtig wird Konsistenz bei wachsenden Projekten. Neue Inhalte, neue Seiten oder neue Funktionen müssen sich einfügen, ohne das Bestehende zu stören.
Wer konsistent arbeitet, muss weniger korrigieren.
Konsistenz als Qualitätsmerkmal
Konsistenz fällt selten bewusst auf. Ihr Fehlen hingegen sofort. Sie ist kein Stilmittel, sondern ein Qualitätsmerkmal.
Gestaltung wird dadurch nicht spektakulärer, aber deutlich besser nutzbar.

