Orientierung vor Originalität
Navigation wird oft als Ort für kreative Ideen missverstanden. Dabei ist ihr Zweck klar: Orientierung. Nutzer wollen wissen, wo sie sind, was sie erwartet und wie sie weiterkommen.
Alles, was davon ablenkt, arbeitet gegen die Navigation.
Bekannte Muster sind kein Mangel
Viele Navigationskonzepte ähneln sich. Das ist kein Zufall, sondern Erfahrung. Wiedererkennbare Muster reduzieren Denkaufwand und schaffen Vertrauen.
Innovation an der falschen Stelle führt selten zu besseren Ergebnissen.
Bezeichnungen sind Entscheidungen
Menüpunkte sind keine Etiketten, sondern Versprechen. Sie sollten klar, eindeutig und verständlich sein. Kreative Wortspiele mögen originell wirken, helfen aber selten bei der Orientierung.
Gute Bezeichnungen erklären sich selbst.
Hierarchien sichtbar machen
Navigation bildet Struktur ab. Hauptpunkte, Unterpunkte und Zusammenhänge müssen erkennbar sein. Wenn alles gleich wichtig wirkt, ist nichts mehr wichtig.
Visuelle Hierarchie unterstützt inhaltliche Klarheit.
Navigation im Alltag
Navigation zeigt ihre Qualität nicht beim ersten Besuch, sondern bei wiederholter Nutzung. Dann zählt Verlässlichkeit mehr als Überraschung.
Was sich merken lässt, wird genutzt.
Weniger ist oft mehr
Zu viele Menüpunkte überfordern. Zu wenige können einschränken. Die richtige Balance entsteht aus Kenntnis der Inhalte, nicht aus formalen Vorgaben.
Navigation ist kein Selbstzweck. Sie ist Dienstleistung am Inhalt.

