Das Missverständnis von Sicherheit
Sicherheit wird oft als nachträgliche Maßnahme verstanden. Etwas, das man ergänzt, wenn ein System bereits steht.
In der Praxis entsteht Sicherheit jedoch nicht durch Reaktion, sondern durch Auswahl.
Komplexität als Risiko
Viele Content-Management-Systeme wachsen mit jeder Erweiterung. Funktionen kommen hinzu, Abhängigkeiten entstehen, Schnittstellen vermehren sich.
Jede zusätzliche Ebene erhöht die Angriffsfläche, auch wenn sie einzeln betrachtet sinnvoll erscheint.
Warum weniger oft mehr schützt
Ein schlankes System ist leichter zu überblicken. Fehler fallen schneller auf, Updates lassen sich gezielt durchführen.
Sicherheit profitiert von Verständlichkeit.
Trennung von Inhalt und Technik
Ein gutes System trennt klar zwischen redaktioneller Arbeit und technischer Struktur.
Redakteure benötigen Zugriff auf Inhalte, nicht auf Konfigurationen.
Rollen, Rechte und Verantwortung
Viele Sicherheitsprobleme entstehen nicht durch Hacker, sondern durch falsche Berechtigungen.
Wer alles darf, macht zwangsläufig irgendwann etwas falsch.
Updates sind Pflicht, aber kein Konzept
Regelmäßige Updates sind notwendig. Sie ersetzen jedoch kein durchdachtes System.
Ein unsauberes Fundament bleibt unsauber, auch wenn es aktuell ist.
Meine Herangehensweise
Ich wähle Systeme nicht nach Popularität, sondern nach Struktur.
Wenn ich verstehe, wie etwas funktioniert, kann ich es schützen. Wenn nicht, bleibt nur Vertrauen.
Sicherheit als Haltung
Sicherheit ist kein Feature. Sie ist eine Konsequenz aus Klarheit, Reduktion und Verantwortung.
Alles andere ist Symptombehandlung.

