Warum automatische Open-Graph-Erzeugung selten funktioniert
Viele Systeme generieren Open-Graph-Daten automatisch aus Seitentitel, Meta-Description und dem ersten verfügbaren Bild. Technisch ist das bequem. Inhaltlich ist es fast immer falsch.
Automatiken kennen keinen Schwerpunkt. Sie unterscheiden nicht zwischen Kontexten, wissen nicht, ob ein Bild symbolisch oder erklärend ist, und können Aktualität nicht einordnen. Das Ergebnis sind Vorschauen, die zwar existieren, aber nichts sagen.
Open Graph ist kein Social-Media-Werkzeug
Open Graph wird oft mit sozialen Netzwerken gleichgesetzt. Tatsächlich wird es von Suchmaschinen, Messengern, Browsern und internen Systemen ausgewertet. Es geht nicht um Likes, sondern um Lesbarkeit außerhalb der eigenen Seite.
Eine Website verlässt ihren Rahmen, sobald sie verlinkt wird. Open Graph definiert, wie stabil dieser Schritt erfolgt.
Kontrolle statt Optimierung
In meinem Template ist Open Graph keine Option, sondern eine feste Struktur. Der Seitentyp ist eindeutig definiert. Bilder sind klar zugeordnet. Aktualisierungen werden nachvollziehbar kommuniziert.
Das Ziel ist nicht Aufmerksamkeit, sondern Verlässlichkeit. Eine Vorschau soll ruhig wirken, nicht werben. Sie soll den Inhalt repräsentieren, nicht ersetzen.

